Folge 6: Aktivierender Sozialstaat

„Friedrich weiß alles“ präsentiert das zufällige gesamte Wissen der Welt. Auch In Folge 6 stellen Till und Sebastian einen zufällig ausgewählten Wikipedia-Artikel vor.

Diesmal geht es um ein Thema aus Politik und Wirtschaft: den Aktivierenden Sozialstaat. Dieses abstrakte Begriffspaar hat das Sozialsystem in Deutschland stark geprägt – spätestens durch die Agenda 2010 von Bundeskanzler Gehard Schröder.

Kurz gesagt ist mit Aktivierender Sozialstaat die Abkehr vom Wohlfahrtsstaat gemeint: Erwerbslose erhalten weniger finanzielle Zuwendungen und müssen mehr Eigenverantwortung leisten. Im Gegenzug schafft der Staat Anreize und investiert in Maßnahmen, die soziale Selbstständigkeit ermöglichen sollen.

Der Begriff wurde Anfang der 1990er Jahre in Deutschland entwickelt – in der Praxis wurde eine entsprechende Sozialpolitik aber schon früher umgesetzt: In den USA unter Präsident Lyndon B. Johnson und in Großbritannien unter Premierministerin Margaret Thatcher.

Heute  hat sich die Idee des Aktivierenden Sozialstaats weitgehend durchgesetzt. Sie wird aber noch immer kontrovers diskutiert, was ein Blick auf Parteipolitik und wissenschaftliche Bewertung zum Abschluss zeigt. Wer bis zum Ende dabei bleibt, darf sich außerdem auf ein nagelneues Feature unserer Podcastreihe freuen.

Hier geht’s zum zugehörigen Wikipedia-Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktivierender_Sozialstaat

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